Gewerkschaft fordert Rekommunalisierung der Schulreinigung

Gewerkschaft fordert Rekommunalisierung der Schulreinigung

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert für Berlin eine Rekommunalisierung der Reinigung öffentlicher Gebäude. Die Privatisierung dieser Tätigkeiten im Rahmen der Sparbemühungen vergangener Jahre und Jahrzehnte habe sich weder qualitativ noch organisatorisch bezahlt gemacht, sagte die stellvertretende Verdi-Landesbezirksleiterin Andrea Kühnemann am Dienstag (1. Dezember 2020).

Das Verdi-Logo

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«Unter dem Strich ist die Erledigung dieser Aufgaben durch eigenes Personal günstiger und besser.» Ein erster Schritt könne mit der Schulreinigung gemacht werden, schlug Kühnemann vor. Danach könne die Eigenreinigung auf Dienstgebäude der Bezirksämter und die kommunalen Kindertagesstätten ausgedehnt werden. Momentan liege der Anteil der Eigenreinigung im öffentlichen Dienst Berlins fast bei null. Ein Neuanfang sei womöglich auch über Pilotprojekte in den Bezirken möglich. Mit ihrer Forderung greift die Gewerkschaft Äußerungen der neuen SPD-Landesvorsitzenden Franziska Giffey auf. Die hatte am vergangenen Freitag auf einem SPD-Parteitag gesagt, sie wünsche sich eigene Reinigungskräfte an den Schulen. Es gibt auch Elterninitiativen, die sich schon seit längerem für sauberere Schulen einsetzen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 1. Dezember 2020 16:41 Uhr

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