THW: Länder arbeiten mit Hochdruck am Aufbau von Impfzentren

THW: Länder arbeiten mit Hochdruck am Aufbau von Impfzentren

Die Bundesländer kommen nach Angaben des Technischen Hilfswerkes (THW) beim Aufbau von Corona-Impfzentren gut voran. «Alle arbeiten mit Hochdruck daran, dass wir diese Impfzentren so schnell wie möglich verfügbar haben», sagte THW-Präsident Gerd Friedsam am Montag (30. November 2020) im RBB-Inforadio.

Das Symbolfoto zeigt eine Spritze mit einem Tropfen

© dpa

Das Symbolfoto zeigt eine Spritze mit einem Tropfen.

Ziel sei es, Mitte Dezember möglichst viele einsatzbereit zu haben. «Wir versuchen, die Gesundheitsämter nach besten Kräften zu unterstützen, um diese Impfzentren dann auch in absehbarer Zeit funktionsfähig zu bekommen», so Friedsam. In den Bundesländern sei der Stand der Vorbereitungen unterschiedlich, erklärte er. Teilweise liefen noch Planungen, aber es gebe auch schon Impfzentren, die eingerichtet würden. Eine besondere logistische Herausforderung sei die Lagerung des möglichen Impfstoffes. «Wenn in der Tat der Impfstoff bei 70 Grad minus gelagert werden muss, bedarf es spezieller Einrichtungen. Es gibt spezielle Kühlschränke, es gibt Möglichkeiten, das über Trockeneis-Verfahren zu machen», so Friedsam.

Massenimpfungen frühestens ab Sommer 2021 möglich

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Länder nach eigenen Angaben gebeten, dass die Impfzentren Mitte Dezember einsatzbereit sein sollen. Der Präsident des Deutschen Städtetags, Burkhard Jung (SPD), warnte am Wochenende vor der Hoffnung, dass es ab Januar an vielen Orten Impfzentren geben könne. «Tatsächlich gehen wir aber davon aus, dass bis weit ins Frühjahr hinein vor allem mobile Impfteams in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser fahren», so Jung. Es dürfte keine unrealistische Erwartungen geweckt werden. «Massenimpfungen für die breite Bevölkerung werden nach den Plänen von Bund und Ländern frühestens ab dem Sommer möglich sein.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 30. November 2020 12:41 Uhr

Weitere Meldungen