Müller: Impfungen in Berlin zuerst für Risikogruppen

Müller: Impfungen in Berlin zuerst für Risikogruppen

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hat angekündigt, dass es bei der Vergabe eines Corona-Impfstoffes in der Hauptstadt eine Prioritätenliste geben wird.

Michael Müller (SPD)

© dpa

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD).

Weil der Impfstoff erst nach und nach zur Verfügung stehen werde, würden zunächst besonders gefährdete Menschen versorgt sowie spezielle Berufsgruppen wie Ärzte, Polizisten und Feuerwehrleute, sagte der SPD-Politiker am Dienstagabend (10. November 2020) in der ZDF-Talkshow «Markus Lanz». «Da wird es eine Prioritätenliste geben.»

Sechs Impfzentren zu Beginn nächsten Jahres geplant

Bereits im Dezember werde es in Berlin eine entsprechende Infrastruktur geben, so dass pro Tag 20 000 Menschen geimpft werden können, erklärte Müller. Dazu seien unter anderem mehrere dezentrale Impfzentren geplant. Gesundheitsstaatssekretär Martin Matz (SPD) hatte am Dienstag angekündigt, dass es zu Beginn des kommenden Jahres sechs Impfzentren geben werde. Die Standorte stünden bislang noch nicht fest. Müller sagte, durch eine Impfung könne wieder Sicherheit und mehr Normalität im Alltag zurückgewonnen werden.

Müller: «Ständiges Herantasten an den richtigen Umgang» mit dem Virus notwendig

Die neuen Corona-Maßnahmen im November verteidigte Müller. Er verwies darauf, dass Politikerinnen und Politiker aus der Erfahrung lernten und ein «ständiges Herantasten an den richtigen Umgang» mit dem Virus notwendig sei. Natürlich seien in der Vergangenheit auch Fehler gemacht worden, so Müller.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 11. November 2020 08:15 Uhr

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