Gedenken an 31 Jahre Mauerfall mit Rosen und Kerzen

Gedenken an 31 Jahre Mauerfall mit Rosen und Kerzen

Mit Rosen und Kerzen ist auf dem früheren Todesstreifen an der Bernauer Straße in Mitte des Mauerfalls vor 31 Jahren gedacht worden.

  • Gedenken an 31 Jahre Mauerfall© dpa
    Rosen stecken anlässlich des Mauerfalls vor 31 Jahren in der Hinterlandmauer der Gedenkstätte Berliner Mauer.
  • Gedenken Mauerfall vor 31 Jahren© dpa
    Rosen stehen für eine kleine Gedenkfeier anlässlich des Mauerfalls vor 31 Jahren an der Gedenkstätte Berliner Mauer.
Der Direktor der Stiftung Berliner Mauer, Axel Klausmeier, und der Pfarrer der Evangelischen Versöhnungsgemeinde, Thomas Jeutner, steckten am Montag bunte Rosen in die Hinterlandmauer und entzündeten Kerzen in Erinnerung an die Friedliche Revolution im Herbst 1989. Die zentrale Gedenkveranstaltung mit Gästen aus Politik und Gesellschaft sowie Zeitzeugen musste aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden, wie es in einer Mitteilung hieß.
Die Stiftung Berliner Mauer veröffentlichte auf ihrer Internetseite ein Video mit Statements von zehn Persönlichkeiten. Darunter ist auch Berlins Regierender Bürgermeister, Michael Müller, der bereits am Vorabend des Jahrestages der Öffnung der Berliner Mauer gedachte: «Die Teilung der Stadt mit all ihren Folgen war für die Menschen in Berlin und in unserem Land eine bittere Zeit, für viele war es eine Zeit voller Schmerzen und Leiden», erklärte Müller laut einer Mitteilung am Sonntag (08. November 2020). «Daran zu denken, ist wichtig, gerade wenn wir uns auch an die Freude des Tages erinnern, an dem die Mauer in Berlin wieder offen war.»
Die Bernauer Straße gilt als Symbol der deutschen Teilung. Als die Mauer 1961 hochgezogen wurde, lag die Häuserfront der Straße im Osten, der Bürgersteig im Westen. Mit dem 9. November 1989 ging die deutsche Teilung nach rund 40 Jahren zu Ende, die Berliner Mauer selbst hatte mehr als 28 Jahre Bestand. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen starben an dem etwa 160 Kilometer langen Bauwerk in der Hauptstadt mindestens 140 Menschen durch das DDR-Grenzregime.
Mauerverlauf
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 9. November 2020 14:40 Uhr

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