Wochenend-Demonstrationen verliefen friedlich

Wochenend-Demonstrationen verliefen friedlich

Hunderte Menschen haben am Sonntag (8. November 2020) in Berlin für bezahlbare Wohnungen und gegen deren Verkauf an Finanzinvestoren protestiert.

Ein Demonstrant spricht mit Mundschutz in ein Mikrofon

© dpa

Ein Demonstrant spricht mit Mundschutz in ein Mikrofon.

Zur Demonstration «Stoppt den Ausverkauf der Stadt - Wir holen uns Berlin zurück» waren ursprünglich 500 Teilnehmer angemeldet. Es kamen jedoch mehr, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Die Demonstranten zogen vom Neptunbrunnen am Roten Rathaus über den Rosenthaler Platz zum Mauerpark. Die Demo richtete sich unter anderem gegen sogenannte «Luxussanierungen» und Leerstand von Wohnraum aus Spekulationsgründen. Der Verkauf von Mietwohnungen müsse sich am Gemeinwohl orientieren, teilten die Organisatoren im Internet mit. Nach Polizeiangaben blieb zunächst alles friedlich. Die Corona-Regeln seien eingehalten worden.

Weitere Demo gegen rechtsextreme Gewalt und Rassismus

Bereits am Samstag waren in Berlin mehrere hundert Menschen gegen rechtsextreme Gewalt und Rassismus auf die Straße gegangen. Unter dem Motto «Vom NSU zum Neukölln-Komplex» zogen sie vom Platz der Luftbrücke zum Oranienplatz in Kreuzberg. Auch hier wurden nach Polizeiangaben die Hygieneregeln eingehalten. Am Rande der Demonstration wurden ein Mann und eine Frau wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen angezeigt. Sie sollen den sogenannten Hitlergruß gezeigt haben, so der Polizeisprecher. Es handle sich nicht um Veranstaltungsteilnehmer.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 9. November 2020 08:48 Uhr

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