Senat beschließt Änderungen der Quarantäneregelungen für Einreisende

Senat beschließt Änderungen der Quarantäneregelungen für Einreisende

Der Berliner Senat beschloss am Dienstag (03. November 2020) die elfte Änderung der Infektionsschutzverordnung. Für Einreisende aus Risikogebieten gelten zukünftig veränderte Quarantäneregelungen.

Reisende steigen in einen Regionalexpress nach Angermünde

© dpa

Reisende aus sogenannte Risikogebieten müssen für Zehn Tage in Quarantäne, nicht wie zuletzt für 14 Tage. Zudem kann die Quarantänepflicht ab Samstag frühestens nach fünf Tagen vorzeitig beendet werden, wenn ein dann durchgeführter Corona-Test negativ ausfällt. Bislang konnten Einreisende aus Risikogebieten mit der Vorlage eines negativen Tests die Quarantäne unmittelbar beenden.

Allgemeinverfügungen der Bezirke: Quarantänepflichten ohne gesonderte Anordnung

Zur Entlastung der Gesundheitsämter sind die meisten Berliner in bestimmten Fällen dazu verpflichtet, selbstständig und ohne zusätzliche Aufforderung durch das zuständige Gesundheitsamt in Quarantäne zu gehen. Entsprechende Allgemeinverfügungen wurden in den letzten Wochen in allen Berliner Bezirken mit Ausnahme von Spandau erlassen. Die grundsätzliche Quarantänepflicht betrifft positiv getestete Covid-19-Patienten, Kontaktpersonen der Kategorie 1 sowie Personen mit typischen Corona-Symptomen, bei denen ein Test angeordnet wurde.

Aktualisierung: Dienstag, 3. November 2020 16:32 Uhr

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