App gegen Diskriminierung: Beratungen und Meldungen

App gegen Diskriminierung: Beratungen und Meldungen

Mit einer neuen Antidiskriminierungs-App will der Berliner Senat Menschen unterstützen, die sich diskriminiert fühlen. Dabei geht es um mögliche Diskriminierungen wegen der Hautfarbe, der Herkunft, des Geschlechts, einer Behinderung oder der sexuellen Orientierung, wie der am Mittwoch von Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) vorgestellten App für Smartphones zu entnehmen ist. Die Möglichkeiten des «AnDi» genannten Programms sind allerdings begrenzt: Es lassen sich vor allem Beratungsstellen finden und diskriminierende Ereignisse beschreiben und anonym den Sammelstellen melden. Die App gibt es in sieben Sprachen. Ihre Entwicklung kostete 100 000 Euro, wie die «Berliner Zeitung» mit Bezug auf Angaben eines Senatssprechers berichtete. Dazu kämen noch Kosten für einen aufwendigen Werbespot.

Dirk Behrendt (Bündnis 90/Die Grünen) bei einer Pressekonferenz

© dpa

Dirk Behrendt (Bündnis 90/Die Grünen) bei einer Pressekonferenz

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 28. Oktober 2020 16:57 Uhr

Weitere Meldungen