Konferenz der Ministerpräsidenten als Videoschalte

Konferenz der Ministerpräsidenten als Videoschalte

Die für Ende Oktober in Berlin geplante Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) soll voraussichtlich per Videokonferenz abgehalten werden. Ursprünglich war das Rote Rathaus als Ort für das Treffen der Länderchefs vorgesehen. Grund für die geänderten Planungen seien die steigenden Corona-Fallzahlen, teilte die Berliner Senatskanzlei am Freitag mit. Am 1. Oktober hat Berlin turnusmäßig für ein Jahr den Vorsitz in der MPK übernommen.

Michael Müller

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Michael Müller (SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin.

Regierungschef Michael Müller (SPD) erklärte, er bedauere die Planänderung zutiefst. «Gleichzeitig finde ich es aber wichtig, dass wir als Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten in besonderem Maße Verantwortung zeigen und deutliche Signale der Vorsicht und gegenseitigen Rücksichtnahme angesichts der steigenden Infektionszahlen senden.» Sollte sich die Corona-Lage schneller als erwartet bessern, könne kurzfristig noch zu einem Treffen in Berlin geladen werden, hieß es. Angesetzt ist die MPK für den 28. bis 30. Oktober.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 9. Oktober 2020 19:23 Uhr

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