Höhere Corona-Bußgelder ab heute

Höhere Corona-Bußgelder ab heute

Zeitgleich mit der Sperrstunde in Berlin und strengeren Regelungen für private Feiern werden auch die coronabezogenen Bußgelder in vielen Bereichen erhöht.

Ein Polizeibeamter steht auf dem Alexanderplatz

© dpa

So müssen Personen, die den vorgeschriebenen Mindestabstand zueinander nicht einhalten, beispielsweise ab Samstag (10. Oktober 2020) mit einem Bußgeld von mindestens 100 Euro rechnen. Zuvor lag der Bußgeldrahmen hierfür bei 50 bis 500 Euro. Ebenfalls erhöht wurde das Bußgeld für Einreisende aus Risikogebieten, die sich nicht an ihre Quarantänepflicht halten. Hier verdoppelt sich der Bußgeldrahmen von ehemals 500 bis 2.500 aus 1.000 bis 5.000 Euro.

Neue Bußgelder zur Sperrstunde

Auch Verstöße gegen die neuen Regelungen wie die Sperrstunde für Gastronomie und Ladengeschäfte sowie das nächtliche Zerstreuungsgebot sind mit einem Bußgeld behaftet. Betriebsinhaber, die ihr Restaurant, Geschäft oder ihre Bar in der Zeit zwischen 23 und 06 Uhr öffnen, müssen mit einem Bußgeld zwischen 5.000 und 10.000 Euro rechnen. Auf Personen, die sich nicht an das Zerstreuungsgebot halten, müssen mit einem Bußgeld von mindesten 100 Euro rechnen.

Die wichtigsten Corona-Bußgelder im Überblick

Für Privatpersonen:
  • Maskenpflicht nicht eingehalten: 50 bis 500 Euro
  • Nächtliche Kontaktbeschränkungen nicht eingehalten: 100 bis 500 Euro
  • Bei der Anwesenheitsdokumentation falsche oder unvollständige Angaben gemacht: 100 bis 1.000 Euro
  • Besuch während der Quarantäne nach der Rückkehr aus einem Risikogebiet empfangen: 500 bis 5.000 Euro
  • Eine Rückkehrer aus einem Risikogebiet während der Quarantäne besucht: 300 bis 1.000
Für Betriebe:
  • Sperrstunde nicht eingehalten: 5.000 bis 10.000 Euro
  • Alkohol in der Zeit zwischen 23 und 06 Uhr verkauft, ausgeschenkt oder abgegeben: 500 bis 1.000 Euro
  • Keine Anwesenheitsdokumentation geführt: 500 bis 10.000 Euro


Stand: 10. Oktober 2020

Aktualisierung: Freitag, 9. Oktober 2020 14:50 Uhr

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