Extinction Rebellion protestiert rund ums Regierungsviertel

Extinction Rebellion protestiert rund ums Regierungsviertel

Aktivisten der Gruppe Extinction Rebellion haben am Mittwochabend (07. Oktober 2020) Brücken und Straßen rund um den Bundestag blockiert.

Extinction Rebellion demonstriert

© dpa

Mitglieder und Anhänger der Umweltschutzbewegung Extinction Rebellion demonstrieren.

Ziel der Aktion sei, sich für ein sogenanntes Ökozidgesetz einzusetzen, mit dem Klima- und Umweltzerstörung strafbar gemacht werden soll, sagte eine Sprecherin am Abend. Die Aktivisten wollten mit ihren Blockaden erreichen, dass die Bundestagsabgeordneten im Reichstagsgebäude «nachsitzen» müssen - und sie daran hindern, das Regierungsviertel anschließend im Auto zu verlassen.

Rund 350 Aktivisten beteiligt

Nach Angaben der Sprecherin haben rund 350 Aktivisten an den Blockade-Aktionen teilgenommen. Am Brandenburger Tor gab es außerdem eine Kundgebung. Nach Angaben der Polizei vom Abend kam es nicht zu Straftaten. Die Aktionen seien friedlich verlaufen. Der Sprecherin zufolge wurde eine der sieben Blockaden um die Bannmeile des Bundestages von der Polizei nach gut einer halben Stunden geräumt. Extinction Rebellion hatte für diese Woche eine Reihe von Protestaktiocnen gegen Umweltzerstörung und Klimawandel in Berlin angekündigt. Coronabedingt ist die Zahl der Teilnehmer vergleichsweise überschaubar. Vor rund einem Jahr hatten sich in Berlin mehrere Tausend Menschen an einer Aktionswoche mit sogenannten Flashmobs, Fahrraddemonstrationen und Brücken- und Straßenblockaden beteiligt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 8. Oktober 2020 07:33 Uhr

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