Reisezeit in Herbstferien: Was Berliner wissen müssen

Reisezeit in Herbstferien: Was Berliner wissen müssen

Kurz vor den Herbstferien ab kommender Woche gibt es wenig gute Neuigkeiten für Berliner, die eine Reise planen.

Strandkörbe

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Hinweis: Aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens sind kurzfristige Änderungen der Regelungen möglich. Berliner, die währen der Herbstferien in ein anderes Bundesland reisen möchten, sollten sich vorab auf dem Internetauftritt des Ziellandes über die aktuell geltenden Regelungen informieren. (Stand: 08. Oktober 2020)
Schleswig-Holstein will seine strengen Quarantäne-Auflagen für Einreisende aus inländischen Corona-Risikogebieten lockern. Das kündigte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) am Mittwoch (07. Oktober 2020) in Kiel an. Ab Freitag reicht es, bei Ankunft in einem Hotel oder einer Ferienwohnung einen maximal 48 Stunden alten negativen Coronatest vorzulegen - beispielsweise, um den Herbsturlaub an Nord- oder Ostsee zu verbringen. Ausgenommen davon sind Familienbesuche oder Pendelverkehre zu beruflichen Zwecken.

Berlin soll in Schleswig-Holstein künftig als Ganzes behandelt werden

Und: Künftig will man Berlin als Ganzes behandeln, wie es in Kiel weiter hieß. Bislang hat Schleswig-Holstein wegen hoher Corona-Zahlen neben zwei NRW-Landkreisen vier Berliner Bezirke als Risikogebiete eingestuft. Das stieß auf viel Kritik in der Hauptstadt. Berlin als Ganzes gilt jedoch seit Donnerstag (08. Oktober 2020) ebenfalls als Risikogebiet: Mit einer 7-Tage Inzidenz von 52,8 wurde der Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten.
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Damit werden Reisen für alle Berliner im Inland schwierig. Denn ab 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen in einer Region gelten in den meisten Bundesländern Beherbergungsverbote: Einreisende aus Riskoregionen dürfen nicht in Hotels und Gaststätten übernachten, wenn sie keinen negativen Coronatest vorweisen können. Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein.

Beherbergungsverbot in Bayern ab Donnerstag

In Bayern gibt es ein solches Beherbergungsverbot, und es soll ab Donnerstag (08. Oktober 2020) auch für Reisende aus Corona-Hotspots innerhalb Berlins gelten. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Mittwoch in München an. Damit dürfen Reisende aus den Berliner Bezirken, in denen es mehr als 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen gibt, ohne negativen Corona-Test nicht mehr in bayerischen Hotels und Gaststätten übernachten. In einigen Innenstadtbezirken - etwa Neukölln - liegt der Wert weit über dem Grenzwert.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 8. Oktober 2020 17:58 Uhr

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