Warnstreik bei der Berliner Stadtreinigung hat begonnen

Warnstreik bei der Berliner Stadtreinigung hat begonnen

Bei der Berliner Stadtreinigung (BSR) haben zahlreiche Mitarbeiter auf den Reinigungshöfen am Montagmorgen (28. September 2020) für einen ganztägigen Warnstreik ihre Arbeit niedergelegt.

Fahrzeug der Berliner Stadtreinigung

© dpa

Rund 1000 Beschäftigte sind seit 5.00 Uhr im Warnstreik, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hat, sagte Verdi-Gewerkschaftssekretär, Jörg Koburg. Ebenfalls mit einbezogen in den Warnstreik sind die BSR-Hauptverwaltung und die Werkstätten.

Verdi und Beamtenbund dbb fordern 4,8 Prozent mehr Geld

Laut Koburg werden am Montag unter anderem die Straßen nicht gereinigt und die öffentlichen Papierkörbe nicht geleert. Die Müllabfuhr sei aber nicht betroffen und arbeite normal. Bereits am Samstag kam es bei der BSR zu Warnstreiks: Unter anderem blieben alle 15 Recyclinghöfe geschlossen. Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die bundesweit 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen 4,8 Prozent mehr Geld, mindestens aber 150 Euro, bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Mitte September war die zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis geblieben. Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 22. und 23. Oktober angesetzt.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 28. September 2020 08:56 Uhr

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