Senat entscheidet im Lauf der Woche über private Feiern

Senat entscheidet im Lauf der Woche über private Feiern

Der Berliner Senat hat noch keine Entscheidung über neue Regeln für private Feiern und Veranstaltungen gefällt. Das soll aber noch in dieser Woche passieren.

Private Party

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Ein Schild mit der Aufschrift "Private Party".

«Im Licht dessen, was bundesweit erörtert wird, wird es eine Diskussion dazu auf der außerordentlichen Senatssitzung geben», sagte Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) am 25. Februar 2020 nach der Sitzung des Senats. Am Donnerstag beraten die Länderchefs mit der Bundeskanzlerin über die Corona-Krise. «Wir haben von der Grundlinie ein gewisses Interesse, dass es möglichst zu gemeinsamen bundesweiten Verabredungen kommt», sagte Kollatz.
Allerdings sei die Situation in den Bundesländern sehr unterschiedlich. «In Berlin gibt es naturgemäß mehr größere Veranstaltungen als es die im Saarland gibt.» Derzeit gelten auch sehr unterschiedliche Regelungen. In Berlin zum Beispiel sind zurzeit Innenveranstaltungen mit bis zu 500 Menschen erlaubt. In Nordrhein-Westfalen dürfen bei «geselligen Veranstaltungen wie Hochzeiten» drinnen maximal 150 Gäste anwesend sein, in Bayern maximal 100. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte angeregt, wegen des Ansteckungsrisikos noch einmal über die erlaubte Größe privaten Feste zu sprechen.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 25. August 2020 15:36 Uhr

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