Katastrophenschutz-Leuchttürme für Informationen in Krisenfällen

Katastrophenschutz-Leuchttürme für Informationen in Krisenfällen

Sogenannte Katastrophenschutz-Leuchttürme sollen künftig eine Anlaufstelle für Berliner im Krisenfall sein.

Für Erste Hilfe gut gerüstet

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Geplant sind zunächst 24 davon über alle Bezirke hinweg im gesamten Stadtgebiet verteilt, wie die Senatsverwaltung für Inneres am Donnerstag (06. August 2020) mitteilte. Mittelfristig soll es 38 solcher Anlaufstellen geben, die mit Notstromversorgung ausgestattet werden sollen und zum Beispiel in den Bezirksämtern untergebracht sein können.

Informationen über geöffnete Apotheken, Notunterkünfte und elektrische Ladestationen

Dort würden etwa Informationen über geöffnete Apotheken, Notunterkünfte und elektrische Ladestationen zur Verfügung gestellt. Nach Angaben der Innenverwaltung kommen dafür sowohl persönliche Beratung als auch Informationen über Großmonitore oder Aushänge infrage. Außerdem sollen an den Anlaufstellen auch Hilfsangebote aus der Bevölkerung gesammelt werden.

450 000 Euro für Katastrophenschutz-Leuchttürme

Die Innenverwaltung finanziert die Einrichtung der Grundausstattung der Katastrophenschutz-Leuchttürme wie Großbildschirme, mobile PC und Wlan-Hotspots. Dafür stehen den Angaben zufolge rund 450 000 Euro zur Verfügung.

Informationen in Krisen zugänglich machen

«Insbesondere während einer Krise müssen Informationen verbreitet und für alle abrufbar sein», so Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD). «Umso wichtiger ist es, bei länger andauernden Krisensituationen notwendige Anlaufstellen und Informationsquellen nah an den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung zu stellen.» Das habe der Stromausfall in Treptow-Köpenick 2019 gezeigt. «Mit den Katastrophenschutz-Leuchttürmen schaffen wir solche Orte», sagte Geisel.
Berlin

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 7. August 2020 09:03 Uhr

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