Bisher drei Menschen in Berliner Badegewässern ertrunken

Bisher drei Menschen in Berliner Badegewässern ertrunken

In Berliner Gewässern sind von Januar bis Juli dieses Jahres mindestens drei Menschen ertrunken. Das sei ein Toter mehr als im gleichen Zeitraum im vergangenen Jahr, berichtete die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG).

Bisher drei Badetote in Berliner Badegewässern

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Sandspielzeug steht am Strand des Strandbads Wannsee in Berlin.

Die DLRG wies darauf hin, dass die Zahl der Ertrunkenen sehr vom Wetter abhänge. «Der Frühling und die ersten Sommermonate in diesem Jahr waren bislang doch eher verhalten und das spiegelt sich in den erfassten Zahlen wider» erklärte Sprecher Achim Wiese.
In Berlin gibt es nach Informationen des Landesamts für Gesundheit 39 offizielle Badestellen. Die offizielle Badesaison begann wie sonst auch am 15. Mai, sie läuft bis zum 15. September. In dieser Zeit nimmt das Landeslabor die Qualität der Gewässer unter die Lupe. Wer badet, muss allerdings den Mindestabstand von 1,5 Meter einhalten. Die Freibäder öffneten am 25. Mai.
Bundesweit ertranken nach Angaben der DLRG mindestens 192 Menschen seit Jahresbeginn in Gewässern, das waren 63 weniger als im Jahr davor. Einen Anstieg der Ertrinkungsfälle durch vollere Küstenabschnitte und Binnengewässer angesichts der Corona-Pandemie stellt die Gesellschaft bisher nicht fest. Die DLRG ist nach eigenen Angaben mit rund 1,6 Millionen Mitgliedern und Förderern die größte Wasserrettungsorganisation der Welt.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 6. August 2020 11:21 Uhr

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