Schülervertretung: Maskenpflicht hält nicht jeder ein

Schülervertretung: Maskenpflicht hält nicht jeder ein

Die Berliner Schülervertretung geht nicht davon aus, dass sich nach Ferienende alle an die Maskenpflicht an Schulen halten.

Schule

© dpa

Schülerinnen und Schüler sitzen in ihrem Klassenraum.

Bei einer Umfrage im Frühjahr habe nur eine knappe Mehrheit der beteiligten Schüler für eine solche Pflicht votiert, sagte der scheidende Vorsitzende des Landesschülerausschusses, Miguel Gongora, am 31. Juli 2020 der Deutschen Presse-Agentur. «Viele sind nicht für das Thema sensibilisiert, man sieht das ja auch bei den Partys, die jetzt überall stattfinden.»

Gongora: Maskenpflicht «schwierig für das Schulklima»

Aus Gongoras Sicht wäre es besser zu versuchen, die Schüler anders anzusprechen, ihnen die Gefahren durch das Coronavirus zu erklären und sie damit zu überzeugen. Gleichzeitig müssten Schüler, Eltern und Lehrkräfte beim Thema Maske eingebunden und den Schulen mehr Freiraum ermöglicht werden. «Das kann mehr bringen als eine Maskenpflicht, die schwer umzusetzen ist und schwierig für das Schulklima insgesamt sein wird.»

Maskenpflicht an Schulen ab 10. August

Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass Berlin im Kampf gegen das Coronavirus auf eine Maskenpflicht an Schulen setzt. Die Regelung soll nach Ferienende ab 10. August für Schüler, Lehrer und andere Beschäftigte in Schulgebäuden gelten. Sie müssen einen Mund-Nasen-Schutz zum Beispiel auf Fluren, in Aufenthalts- und Gemeinschaftsräumen oder der Toilette tragen. In Unterrichtsräumen, auf dem Pausenhof oder im Hort soll diese Verpflichtung nicht gelten.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 31. Juli 2020 11:15 Uhr

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