Weniger Bundesfreiwillige in Berlin

Weniger Bundesfreiwillige in Berlin

Weniger Menschen machen in Berlin einen Bundesfreiwilligendienst (Bufdi). 1351 Frauen und Männer übernahmen im Juni im Rahmen eines solchen freiwillig soziale, ökologische oder kulturelle Aufgaben, wie aus einer Statistik des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben hervorgeht. Im Juni 2018 waren es noch 1762.

Bundesfreiwilligendienst

© dpa

Im einem Seniorenheim betreut ein junger Mann einen Mann im Rollstuhl.

Der Anteil der Frauen überwiegt in Berlin etwas: 719 Frauen stehen der Statistik zufolge 632 Männern gegenüber. Vor allem Jüngere bis 27 Jahren sind im Bufdi: Ihre Zahl lag bei rund 780. Aber auch gut 300 27- bis 50-Jährige und rund 240 Teilnehmer im Alter von 51 bis 65 Jahren wurden gezählt. 28 Freiwillige hatten die 65 schon überschritten.
Die Freiwilligen engagieren sich in der Regel zwölf Monate in Einrichtungen. Oft handelt es sich um Krankenhäuser, Altenheime und Kitas. Aber auch Einsatzbereiche wie Umweltschutz, Kultur, Sport oder Integration sind möglich. Die Bufdis erhalten im Gegenzug ein Taschengeld, einen Freiwilligenausweis, ein Zeugnis sowie kostenlose Seminare und eine umfangreiche Betreuung. Der Bundesfreiwilligendienst war nach dem Aussetzen der Wehrpflicht zum 1. Juli 2011 auf den Zivildienst gefolgt.
Berliner Zeitung (1)
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