An 243 Schulen wird in den Ferien gebaut

An 243 Schulen wird in den Ferien gebaut

In den Sommerferien wird an 243 Berliner Schulen gebaut. Das teilte die Senatsverwaltung für Bildung am 20. Juli 2020 mit und verwies auf Daten aus den Bezirken und der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM).

Sandra Scheeres (SPD)

© dpa

Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) fordert die Bezirke auf, die Spielplätze wieder zu öffnen.

Bauarbeiten gebe es an allen Schulformen - von Grundschulen bis zu Oberstufenzentren. Dazu gehören neben dem Bau von neuen Schulgebäuden etwa das Sanieren von Dächern, Fassaden, Fenstern, Elektroanlagen, Turnhallen, Mensa- und Fachräumen sowie Sanitär- und Heizungsanlagen.

Investitionsvolumen liegt bei rund 275 Millionen Euro

Das Gesamtvolumen der Maßnahmen liegt den Angaben zufolge bei rund 275 Millionen Euro. Die größeren Projekte werden laut der Senatsverwaltung nach Schulbeginn fortgesetzt. Zuvor hatte die «Berliner Morgenpost» (Montag) darüber berichtet. Einige Projekte seien in Verzug geraten, etwa weil Baufirmen wegen der geltenden Abstandsregeln mit weniger Personal arbeiten mussten, so die Zeitung unter Berufung auf Informationen aus den Bezirken. Zum Teil sei auch Material nicht rechtzeitig geliefert worden. Außerdem mache der allgemeine Fachkräftemangel es schwierig, Projekte umzusetzen.

Scheeres: «Schulbauoffensive» läuft auf Hochtouren

Die Corona-Pandemie habe die Planung und Arbeiten natürlich erschwert, erklärte dazu Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD). Die «Schulbauoffensive» laufe aber auf Hochtouren. Paul Fresdorf, bildungspolitischer Sprecher der Berliner FDP-Fraktion, kritisierte, die Schulbauoffensive und Sanierungen hätten viel früher vorangetrieben werden müssen. «Ziel muss es sein, dass die Schulen endlich für alle zu ordentlichen Lernorten und gleichzeitig Digitalisierungszentren gemacht werden», hieß es in einer Mitteilung.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 20. Juli 2020 14:04 Uhr

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