Berliner Kitas müssen sich an Zuzahlungs-Obergrenze halten

Berliner Kitas müssen sich an Zuzahlungs-Obergrenze halten

Berliner Kitas dürfen Eltern der betreuten Kinder nicht schrankenlos für Zusatzangebote wie Sport, Bio-Essen oder Sprachunterricht zur Kasse bitten.

Kitas müssen sich an Zuzahlungs-Obergrenze halten

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Kinderhände und ein Regenbogen sind an einer Kita zu sehen.

Die geltende Obergrenze von monatlich 90 Euro sei rechtens, entschied das Berliner Verwaltungsgericht nach Angaben der Familienverwaltung vom 10. Juli 2020. Die Obergrenze sei «sinnvoll und geboten», um allen Eltern und Kindern unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten den gleichen Zugang zu allen Angeboten zu ermöglichen, so das Gericht.
Geklagt hatten den Angaben zufolge zwei freie Kitaträger, die monatlich zwischen 220 und 450 Euro, in einer Einrichtung sogar bis zu 780 Euro pro Monat, erhoben. Solche Summen sind laut Gericht nur möglich, wenn die Kita im Gegenzug auf die staatliche Förderung verzichtet. Diese macht den größten Teil der Kita-Einnahmen aus.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 10. Juli 2020 10:41 Uhr

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