Corona im Sommerbad Wilmersdorf: Keine weiteren Infektionen

Corona im Sommerbad Wilmersdorf: Keine weiteren Infektionen

Nach dem Corona-Fall bei einer Mitarbeiterin des Sommerbads Wilmersdorf sind vorsorgliche Tests bei Kollegen negativ ausgefallen.

Sommerbad Wilmersdorf

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Freizeitsportler schwimmen im Sommerbad Wilmersdorf.

Sechs Mitarbeiter hätten sich freiwillig testen lassen, dabei sei keine Infektion nachgewiesen worden, sagte ein Sprecher der Berliner Bäderbetriebe am 06. Juli 2020 auf Anfrage.
Das Bad, in dem die Frau gearbeitet hatte, war in der vergangenen Woche nach Bekanntwerden der Infektion vorübergehend geschlossen worden - eine reine Vorsichtsmaßnahme, wie der Sprecher betonte. Das zuständige Gesundheitsamt hatte demnach keine besonderen Maßnahmen veranlasst. Die Bäderbetriebe und das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf hatten das Risiko für die Badegäste als gering eingeschätzt.
In den Berliner Bädern sind laut dem Sprecher bisher keine Infektionen bei Badegästen bekannt geworden. Eine Nachverfolgung von Kontakten unter Schwimmbadbesuchern durch Gesundheitsämter sei bisher nicht nötig gewesen.
Derzeit muss man beim Kauf von Zeitfenster-Tickets über die Bäder-Webseite Daten wie Anschrift und Telefonnummer angeben. Die Pandemie ist auch der Grund, weswegen die Zahl der Badegäste beschränkt wurde und aus dem Rutschen und Sprungtürme geschlossen bleiben. Der Eintritt in die Bäder kostet mit derzeit knapp vier Euro wegen der Corona-Beschränkungen weniger als normal. Die Bäderbetriebe rechnen allein bis Ende August mit zusätzlichen Verlusten in Höhe von 3,4 Millionen Euro, wie der Sprecher erklärte.
Freibad Plötzensee
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 6. Juli 2020 16:34 Uhr

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