Fast 2000 Menschen protestieren in Berlin gegen Rassismus

Fast 2000 Menschen protestieren in Berlin gegen Rassismus

Rund 2000 Menschen sind am Wochenende in Berlin gegen Rassismus, Diskriminierung von Minderheiten und Polizeigewalt auf die Straße gegangen.

Demonstration "Black Lives Matter" - Berlin

© dpa

Teilnehmer der «Black Lives Matter»-Demonstration tanzen auf der Straße des 17. Junis.

Unter dem Motto «Nein zu Rassismus» zogen am Samstagnachmittag (04. Juli 2020) rund 1800 Demonstranten vom Gendarmenmarkt zum Großen Stern, wie die Polizei mitteilte. Einige Teilnehmer hielten Plakate mit Aufschriften wie «Rassismus tötet überall» oder «Pro Black Isn't Anti White» in die Höhe. Vereinzelt waren auch Slogans gegen Polizeigewalt zu sehen.

Verstöße gegen das Hygienekonzept

Gegen 15 Uhr zogen die Demonstranten auf der Straße des 17. Juni in Richtung Siegessäule. Eine große Mehrheit trug Mund-Nasen-Bedeckungen. Trotzdem leiteten Einsatzkräfte ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen die Versammlungsanmelderin wegen Verstoßes gegen das Hygienekonzept ein.

Kundgebung am Pariser Platz

Zeitgleich gab es auf dem Pariser Platz vor der US-Botschaft eine Kundgebung unter dem Titel «Black Lives Matter», an der rund 75 Menschen teilnahmen. Die kleinere Demo war als Fahrradkorso vom Hermannplatz nach Mitte gezogen und verlief laut Polizei störungsfrei.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 6. Juli 2020 08:40 Uhr

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