Extinction Rebellion beendet Aktionswoche mit Protestzug

Extinction Rebellion beendet Aktionswoche mit Protestzug

Mit bunten Kostümen und Rücksicht auf die Corona-Abstandsregeln haben die Umweltaktivisten von Extinction Rebellion ihre bundesweite Aktionswoche in Berlin beendet.

  • Extinction Rebellion Protestzug  (5)© dpa
    21.06.2020, Berlin: Mitglieder der «Red Rebel Brigade» nehmen bei einer Protestaktion zum Abschluss der bundesweiten Aktionswoche der Umweltschutzbewegung Extinction Rebellion an einer Performance auf der Oberbaumbrücke teil.
  • Extinction Rebellion Protestzug  (4)© dpa
    21.06.2020, Berlin: Teilnehmer einer Protestaktion zum Abschluss der bundesweiten Aktionswoche der Umweltschutzbewegung Extinction Rebellion liegen bei einer sogenannten «Die-in» Performance auf der Oberbaumbrücke.
  • Extinction Rebellion Protestzug  (1)© dpa
    21.06.2020, Berlin: Eine Teilnehmerin mit Pferdekopf steht bei einer Protestaktion zum Abschluss einer bundesweiten Aktionswoche der Umweltschutzbewegung Extinction Rebellion auf dem Hermannplatz.
  • Extinction Rebellion Protestzug  (2)© dpa
    21.06.2020, Berlin: Der Demonstrationszug einer Protestaktion zum Abschluss einer bundesweiten Aktionswoche der Umweltschutzbewegung Extinction Rebellion startet auf dem Hermannplatz
  • Extinction Rebellion Protestzug  (3)© dpa
    21.06.2020, Berlin: Mitglieder der «Red Rebel Brigade» (hinten in rot) stehen bei einer Protestaktion zum Abschluss der bundesweiten Aktionswoche der Umweltschutzbewegung Extinction Rebellion während einer sogenannten «Die-in» Performance auf der Oberbaumbrücke.
  • Protest auf dem Wasser© dpa
    Sympathisanten und Anhänger von Extinction Rebellion mit Booten auf der Spree.
Bei dem Protestzug am Sonntagnachmittag (21. Juni 2020), der am Hermannplatz in Neukölln begann, forderte etwa ein Aktivist in einem Astronautenkostüm eine klimaneutrale Bundesrepublik schon im Jahr 2025. Andere Demonstranten tanzten gegen das Artensterben. Wenig später stellten sich die Aktivisten bei einem sogenannten «Die-In» tot und legten sich auf die Straße, um auf die existenzielle Bedrohung durch die Klimakrise aufmerksam zu machen.

Aktivisten sehen «Restart nach Corona-Krise» als Chance für Kurswechsel

Bereits am Samstag hatte Extinction Rebellion auf Fahrrädern und auf dem Wasser demonstriert. Auf einem der Boote auf der Spree am Treptower Park war in Anlehnung an die Rettungspakete der Bundesregierung die Forderung «Bail out the planet!» («Rettet den Planeten») zu lesen. An der Oberbaumbrücke trafen sich Rad- und Bootsfahrer. Die Aktivisten sehen den «Restart unserer Gesellschaft nach der Corona-Krise» als Chance für einen Kurswechsel.

Extinction Rebellion: «Schluss mit Klimaschmutzlobby & Klüngelei!»

Auch unter der Woche hatten die Umweltaktivisten schon für Aufmerksamkeit gesorgt, als sie am Donnerstag vor der CDU-Parteizentrale gegen die Klimapolitik der Partei demonstrierten. Einige Aktivisten blockierten zeitweise den Eingang, in dem sie sich vor die Türen setzten und je eine Hand mit Aufklebern am Türrahmen festklebten. Bei Twitter forderte Extinction Rebellion: «Schluss mit Klimaschmutzlobby & Klüngelei! Wir brauchen eine Politik, die in der Lage ist, effektive Klimapolitik im Interesse der Menschen zu machen!»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 22. Juni 2020 09:06 Uhr

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