Kitas zurück im Normalbetrieb: Lage entspannt sich

Kitas zurück im Normalbetrieb: Lage entspannt sich

Die Rückkehr der Berliner Kitas zum Normalbetrieb macht für Eltern vieles einfacher. «Die Situation hat sich erheblich entspannt», sagte die Vorsitzende des Landeselternausschusses Kita (LEAK), Corinna Balkow, am Freitag (19. Juni 2020) der Deutschen Presse-Agentur.

Kinderrucksäcke hängen im Eingangsbereich eines Kindergartens

© dpa

Kinderrucksäcke hängen im Eingangsbereich eines Kindergartens.

Allerdings gebe es in vielen Kitas noch Einschränkungen etwa bei den Öffnungszeiten oder den Gruppengrößen. Die Kitas haben am Montag mit der Rückkehr zum Regelbetrieb begonnen. Nach einer einwöchigen Übergangsphase sollen ab kommendem Montag (22. Juni 2020) dann wieder alle Kinder in gewohntem Umfang betreut werden können.

Etwa 5000 Erzieher gehören zur Risikogruppe und könnten ausfallen

Balkow ist allerdings weiterhin skeptisch, ob sich das vollständig umsetzen lässt: «Ich sehe nicht, wie das mit dem personellen Notstand möglich ist.» Erzieherinnen und Erzieher, die wegen ihrer Vorerkrankungen zur Risikogruppe gehören, fallen für die Betreuung der Kinder aus. Balkow rechnet mit etwa 5000 in ganz Berlin. Die Folge werde ein eingeschränkter Regelbetrieb sein.

Einsatz von Eltern, Studierenden und Praktikanten soll mit Vorsicht angegangen werden

Dass in den Kitas zusätzlich etwa auch Eltern, Studierende, Bufdis, Trainer oder Praktikanten eingesetzt werden könnten, sieht die Elternvertretung mit gemischten Gefühlen. «Wir hoffen, dass damit sehr verantwortungsvoll umgegangen wird, wer mit den Kindern arbeiten darf», sagte Balkow. «Uns ist lieber, eine qualitativ hochwertige Betreuung für alle Kinder dann auch mit eingeschränkten Öffnungszeiten hinnehmen zu müssen als zu sagen, wir setzen jeden ein, der da ist.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 19. Juni 2020 13:42 Uhr

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