Charité: Pandemie schlägt mit 30 Millionen Euro zu Buche

Charité: Pandemie schlägt mit 30 Millionen Euro zu Buche

Die Corona-Pandemie verursacht an der Charité hohe Kosten. Das Universitätsklinikum beziffert den zusätzlichen Mittelbedarf auf 29,6 Millionen Euro, wie aus einer am Dienstag (09. Juni 2020) veröffentlichten Antwort des Wissenschaftsbereichs der Senatskanzlei auf eine parlamentarische Anfrage des CDU-Abgeordneten Adrian Grasse hervorgeht.

Charité

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Ein Schild mit der Aufschrift «Charité» vor dem Klinikum.

Dies entspreche dem Wert der getätigten Bestellungen bis zum 14. Mai für Sachmittel und Investitionen. Zu den größten Kostenpunkten zählte demnach die Umwidmung und Schaffung zusätzlicher Intensivbetten samt Ausstattung. Die Klinik bevorratete sich zudem mit Verbrauchsmaterialien für Intensivstationen und schaffte Schutzausrüstung, Desinfektionsmittel und Testmaterial an. In welchem Umfang der Charité wegen der Pandemie Einnahmen entgingen, kann laut der Senatsantwort bisher nicht beziffert werden.
Zwei Personen stoßen in einer Kneipe mit Bier an
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Restaurants und Kneipen dürfen wieder lange öffnen

Restaurants, Bars und Kneipen in Berlin dürfen trotz der Corona-Einschränkungen künftig wieder länger als nur bis 23.00 Uhr öffnen. Das hat der Senat nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur bei seiner Sitzung am Dienstag beschlossen. mehr

Charité Krankenhaus
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Jobs bei der Charité

Arbeitsplätze: Die Berliner Charité ist ein traditionsreiches Unternehmen und blickt auf eine 300-jährige Geschichte zurück. An vier Campi bietet sie mit insgesamt 100 Kliniken vielfältige Job-, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 10. Juni 2020 11:45 Uhr

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