Protest gegen Corona-Maßnahmen: Kundgebung und Autokorso

Protest gegen Corona-Maßnahmen: Kundgebung und Autokorso

Als Protest gegen die Corona-Maßnahmen ist vor dem Berliner Olympiastadion ein Autokorso gestartet.

  • Demonstration am Olympiastadion (3)© dpa
    Eine Frau steht bei einer Kundgebung gegen die Corona-Politik der Bundesregierung mit einem Plakat am Olympiastadion.
  • Demonstration am Olympiastadion (1)© dpa
    Attila Hildmann (M), Vegankoch und Corona-Skeptiker, spricht bei einer Kundgebung gegen die Corona-Politik der Bundesregierung am Olympiastadion vor seinem Porsche.
  • Demonstration am Olympiastadion (2)© dpa
    «Deutsches Reich» steht bei einer Kundgebung gegen die Corona-Politik der Bundesregierung am Olympiastadion auf dem Sweatshirt eines Teilnehmers.
  • Demonstration am Olympiastadion (4)© dpa
    Ein Schirm mit aufgeschriebenen Begriffen wie «Frieden», «Freiheit» und «Gerechtigkeit», wird bei einem Fahrzeugkorso gegen die Corona-Politik der Bundesregierung aus einem Auto gehalten.
  • Demonstration am Olympiastadion (5)© dpa
    Ein Fahrzeugkorso gegen die Corona-Politik der Bundesregierung fährt durch die Stadt, wobei die Worte «Corona Untersuchungsausschuss!» auf einem Plakat zu lesen sind.
  • Demonstration am Olympiastadion (6)© dpa
    Ein Fahrzeugkorso gegen die Corona-Politik der Bundesregierung startet am Olympiastadion.
Mehrere Dutzend Wagen und Motorräder folgten am Samstagvormittag (30. Mai 2020) hupend dem auffälligen Porsche von Vegan-Koch und Bestsellerautor Attila Hildmann. Sie wollten am Nachmittag vor dem Kanzleramt eintreffen. Hildmann (39) war zuletzt mit der Verbreitung von Verschwörungserzählungen aufgefallen, er hatte mehrfach zu Versammlungen aufgerufen. Zum Start am Samstagmorgen posierte er mit einer Deutschlandfahne vor dem Stadion. Die Polizei begleitete die Aktion.
Insgesamt sind in Berlin für das Wochenende zahlreiche Demos angekündigt. Nach wochenlanger Corona-Einschränkung gibt es dabei nun keine Begrenzung der Teilnehmerzahl mehr. Versammlungen sind am Samstag (30. Mai 2020) laut Polizei am Rosa-Luxemburg-Platz, am Alexanderplatz, am Großen Stern und vor dem Reichstag angemeldet. Forderungen der Demonstranten sind zum einen, alle Einschränkungen der Grundrechte durch die Corona-Pandemie zu beenden. Hinzu kommen Aufzüge, die sich gegen reche Hetze und Verschwörungsmythen wendeten.
Das Berliner Bündnis gegen Rechts hatte vorab mitgeteilt, Anhänger von Verschwörungsideologien inszenierten sich an symbolträchtigen Orten. Dem wolle man sich entgegenstellen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 30. Mai 2020 13:12 Uhr

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