Corona-Ampel wird anderen Hauptstädten vorgestellt

Corona-Ampel wird anderen Hauptstädten vorgestellt

Die Berliner Corona-Ampel könnte ein Beispiel für andere Weltstädte werden - Regierungschef Michael Müller (SPD) stellte das Modell am 26. Mai 2020 in einer Videokonferenz den Bürgermeistern und Beamten von Partnerstädten in aller Welt vor.

Michael Müller

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Michael Müller, Berlins Regierender Bürgermeister.

Auch Charité-Virologe Christian Drosten nahm an der Schalte teil, in der auch die Teststrategie der Charité erläutert wurde, wie die Senatskanzlei mitteilte. Aus London, Buenos Aires, Los Angeles, Istanbul, Budapest, Jakarta, Paris, Mexiko-Stadt und Moskau waren zumeist die jeweiligen Bürgermeister, teils auch Beamte oder Gesundheitsexperten zugeschaltet.

Müller: Internationaler Austausch besonders wichtig

«In der Corona-Krise können die Metropolen im Umgang mit der Pandemie viel voneinander lernen. Daher ist mir dieser regelmäßige Austausch mit meinen internationalen Amtskollegen in dieser Zeit besonders wichtig», erklärte Müller laut Mitteilung. Es war den Angaben nach die zweite solche Runde seit Beginn der Pandemie. Diesmal sei es um die Frage gegangen, wie Risikogruppen auch bei lockereren Kontaktbeschränkungen geschützt werden könnten.

Neue Maßnahmen bei Werten im roten Bereich möglich

Das Ampelsystem berücksichtigt die Zahl der Neuinfektionen, den Anteil der freien Intensivbetten und den R-Wert, der anzeigt, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt. Ab zwei Werten im roten Bereich besteht Handlungsbedarf, es könnten dann zum Beispiel wieder mehr Maßnahmen zur Eindämmung verhängt werden.
Discokugel
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 27. Mai 2020 08:33 Uhr

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