Gewalt und Krise: Frauenhäuser zu etwa zwei Dritteln belegt

Gewalt und Krise: Frauenhäuser zu etwa zwei Dritteln belegt

Die Plätze in den Berliner Frauenhäusern reichen derzeit trotz der Corona-Krise aus. Die Auslastung habe in den vergangenen Wochen zwischen 65 und 72 Prozent geschwankt, sagte Staatssekretärin Barbara König (SPD) am Montag im Gesundheitsausschuss des Abgeordnetenhauses. Sie bezog sich auf mehr als 300 Plätze in sechs Frauenhäusern sowie in zwei «Stadthotels» mit 100 beziehungsweise 30 Plätzen, die Berlin vorsorglich angemietet habe. Das größere Haus sei in den vergangenen Wochen etwa zur Hälfte belegt gewesen. Das kleinere Hotel stehe aktuell leer, es ist nach Königs Worten speziell für die Quarantäne infizierter Frauen gedacht. Die sogenannte Big-Hotline, die Hilfe bei häuslicher Gewalt gegen Frauen und ihre Kinder bietet, verzeichne einen leichten Anstieg, sagte König, das sei aber noch kein großer Anlass zur Sorge.

Frauenhaus

© dpa

Eine junge Frau steht in einem Zimmer eines Frauenhauses.

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) sagte, die moderaten Zahlen seien keine Beruhigung. Viele Fälle häuslicher Gewalt blieben im Dunkeln, nur ein Teil der Betroffenen komme im Hilfesystem an. Kalayci verwies auf eine Plakatkampagne mit Hilfe-Telefonnummern, um mehr Frauen zu erreichen.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 25. Mai 2020 12:30 Uhr

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