Berliner AfD-Fraktion fordert «Tourismusgipfel»

Berliner AfD-Fraktion fordert «Tourismusgipfel»

Die AfD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus fordert mehr Anstrengungen, um den Tourismus als wichtigen Wirtschaftsfaktor der Hauptstadt nach dem coronabedingten Shutdown wieder in Gang zu bringen.

Impressionen aus dem sommerlichen Berlin 2014

© dpa

Touristen fotografieren sich in Berlin vor dem Brandenburger Tor.

Berlin müsse dafür werben, wieder als internationale Touristendestination wahrgenommen zu werden, heißt es in einem am 19. Mai 2020 veröffentlichten Positionspapier.
«Deutschland hat die Corona-Krise insgesamt besser als andere Länder gemeistert», so die AfD. «Darauf kann eine Imagekampagne für Berlin nach dem Motto «Berlin ist wieder da!» ruhen.» Notwendig sei auch ein «Tourismusgipfel». «Neben den üblichen Teilnehmern des Runden Tisches zum Tourismus in Berlin sind auch die Flughafengesellschaft FBB, Fluglinien, die Bahn und andere relevante Organisationen (...) einzubeziehen», heißt es im Papier.
«Der Senat muss endlich die Chancen nutzen, die sich im internationalen Wettbewerb denjenigen bietet, die frühzeitig wieder für die Attraktivität der eigenen Stadt werben», so die AfD-Fraktion. Bis die Touristenzahlen wieder den früheren Stand annähernd erreicht haben, sei der Senat gefordert, insbesondere mittelständischen Tourismusbetrieben wie inhabergeführten Hotels Sicherheiten zu bieten und sie vor dem Konkurs und dem Abbau der Arbeitsplätze zu bewahren.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 20. Mai 2020 08:20 Uhr

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