Brand in Schöneberg durch fahrlässige Brandstiftung

Brand in Schöneberg durch fahrlässige Brandstiftung

Das Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Berlin-Schöneberg am Montag ist durch fahrlässige Brandstiftung ausgelöst worden.

Wohnung in Berlin ausgebrannt

© dpa

Ein Einsatzwagen vor dem Wohnhaus, in dem ein Feuer ausbrach.

Ein Bewohner der Wohnung im Erdgeschoss, in der das Feuer ausbrach, sei der Tatverdächtige, teilte die Polizei am Dienstag (12. Mai 2020) mit. Details zu dem Umständen nannte eine Sprecherin nicht. Bei dem Brand erlitten acht Bewohner eine Rauchgasvergiftung, fünf davon wurden in Krankenhäuser gebracht. Die Brandwohnung wurde nach Polizeiangaben nahezu komplett zerstört.
Der Rauch hatte sich laut Feuerwehr über die Fassade und das Treppenhaus im ganzen Gebäude verteilt. Ein Mensch wurde mit einer Drehleiter aus dem ersten Stock gerettet. Alle anderen Bewohner wurden mit Hilfe von sogenannten Brandfluchthauben aus dem Haus gebracht. Insgesamt waren demnach rund 110 Feuerwehrleute im Einsatz. Laut Polizei waren die umliegenden Straßen für rund zwei Stunden gesperrt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 12. Mai 2020 15:35 Uhr

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