Ärztekammer: Nach wie vor Probleme bei Schutzmasken

Ärztekammer: Nach wie vor Probleme bei Schutzmasken

Bei der Versorgung mit spezieller Ausrüstung für den medizinischen Bereich bestehen nach Darstellung der Berliner Ärztekammer weiter Probleme. Das gelte etwa für Masken der Schutzstufen FFP2 und FFP3, sagte der Mediziner Thomas Werner aus dem Vorstand der Berliner Ärztekammer am Montag. Werner, selbst Chirurg in Friedrichshain, äußerte sich in einer Anhörung des Gesundheitsausschusses im Abgeordnetenhaus. Zum Thema Corona-Tests mahnte er an, von anlassbezogenen Tests wegzukommen - vielmehr müsse man sich zu einem konsequenten Screening hin entwickeln.

Atemschutzmaske

© dpa

Eine Frau mit Atemschutzmaske telefoniert mit ihrem Smartphone (gestellte Aufnahme).

Generell sei die Zahl an Covid-19-Fällen in Berlin bisher beherrschbar gewesen, bilanzierte der Mediziner. Das sei aber eine Momentaufnahme. Niemand könne sagen, wie lange die Situation so bleibe. In Berlin werden derzeit nach Daten der Senatsverwaltung für Gesundheit mehr als 500 Infizierte im Krankenhaus behandelt, davon 152 auf Intensivstationen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 4. Mai 2020 11:10 Uhr

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