Berliner SPD ist für Schutzmasken beim Einkaufen

Berliner SPD ist für Schutzmasken beim Einkaufen

Die Berliner SPD spricht sich für Schutzmasken im Einzelhandel aus. «Der beste Schutz für die Berlinerinnen und Berliner im öffentlichen Raum bleibt die Einhaltung der Abstands- und Hygienegebote», sagte die stellvertretende SPD-Landesvorsitzende Iris Spranger am 24. April 2020.

Iris Spranger (SPD)

© dpa

Iris Spranger, (SPD) spricht bei der 53. Plenarsitzung des Berliner Abgeordnetenhauses.

«Eine Mund-Nasenbedeckung unterstützt aber noch zusätzlich, sich und andere zu schützen.» Eine Maskenpflicht für Personal und Kunden fordert der SPD-Landesverband aber nicht. «Wir müssen unbedingt verhindern, dass die nun eingeführten Lockerungsmaßnahmen zu einem erneuten unkontrollierten Anstieg der Corona-Infektionen führen», erläuterte Spranger. Außerdem mache das Tragen einer Maske den Menschen bewusst, dass trotz erster Lockerungen der Corona-Beschränkungen bei weitem noch keine Normalität herrsche.
Aus Sicht des SPD-Landesverbands sei es daher nur konsequent, im Einzelhandel, wo viele Menschen aufeinandertreffen und der Mindestabstand zeitweise unterschritten werden könnte, eine Maske zu tragen. Dabei sei aber keine medizinische Schutzmaske nötig. Ab kommender Woche gilt in Bussen und Bahnen eine Maskenpflicht, die aber in Berlin nicht kontrolliert werden soll. Eine Maskenpflicht für den Einzelhandel hat der rot-rot-grüne Senat dagegen bisher nicht beschlossen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 24. April 2020 11:52 Uhr

Weitere Meldungen