Weniger Zuwanderung nach Berlin

Weniger Zuwanderung nach Berlin

Berlins Bevölkerungswachstum durch Zuzug hat sich im vergangenen Jahr verlangsamt. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Mittwoch mitteilte, zogen im vergangenen Jahr 190 700 Menschen nach Berlin, während 171 500 aus der Hauptstadt fortzogen. Demnach wuchs Berlins Einwohnerzahl durch Zuwanderung insgesamt um 19 200 Menschen. Dieser «Wanderungsüberschuss» hatte 2018 laut Statistik noch 34 400 Personen betragen.

Skyline Berlin

© dpa

Der Fernsehturm ist hinter der Skyline mit vielen beleuchten Wohnungsfenstern von Berlin zu sehen.)

Die meisten Zuwanderer seien im vergangen Jahr aus dem Ausland gekommen, hieß es. Auch aus den alten Bundesländern in Deutschland habe es einen Zuwachs gegeben. Gleichzeitig hätten viele Berliner der Hauptstadt den Rücken gekehrt und seien ins Umland gezogen. Das Statistikamt berief sich für diese Analyse auf Daten des Einwohnerregisters. Dieser Statistik zufolge waren Ende 2019 in Berlin 3 769 495 Einwohner melderechtlich registriert. Das waren rund 21 000 Menschen mehr als im Jahr zuvor.
Laut Statistikamt wuchs die Bevölkerung 2019 nicht nur wegen der Zuwanderung, sondern auch wegen des Geburtenüberschusses von 4300 Personen. So sollen insgesamt 40 000 Babys auf die Welt gekommen sein. Die meisten Menschen wurden laut den Daten im Bezirk Pankow geboren, dort waren es 4700.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 22. April 2020 15:04 Uhr

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