Müller: Kein Bußgeld bei Missachtung der Mundschutz-Pflicht

Müller: Kein Bußgeld bei Missachtung der Mundschutz-Pflicht

Berliner sollen bei Missachtung der Mundschutz-Pflicht im öffentlichen Nahverkehr zunächst nicht mit einem Bußgeld belangt werden.

Michael Müller

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Michael Müller (SPD) bei einer Pressekonferenz.

«Unser Eindruck ist, dass Berliner die bislang getroffenen Maßnahmen sehr ernst genommen und die Regeln beachtet haben», sagte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) nach einer Senatssitzung am Dienstag. Zudem gebe es im ÖPNV eine starke soziale Kontrolle durch andere. Man werde jedoch beobachten, ob ein Bußgeld irgendwann nötig sei, so Müller.
Der Mund-Nasen-Schutz kann laut Müller auch ein einfaches Tuch oder ein Schal sein. Menschen mit Handicap, die beispielsweise schwer Luft bekämen, oder Kleinstkinder seien von der Regelung ausgenommen.
Zuvor hatte der Senat eine Maskenpflicht ab kommender Woche in Bahnen und Bussen beschlossen. Im Unterschied zu anderen Bundesländern gilt sie jedoch nicht für den Einzelhandel. Generell auch außerhalb des ÖPNV gelte weiter der Grundsatz, «dass jede Person angehalten ist, Kontakte zu anderen Menschen auf absolutes Minimum zu reduzieren», sagte Müller.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 21. April 2020 18:00 Uhr

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