Nabu: Bei der Gartenarbeit Rücksicht auf Wildbienen nehmen

Nabu: Bei der Gartenarbeit Rücksicht auf Wildbienen nehmen

Mit den wärmeren Tagen werden auch Wildbienen wieder aktiver - um Rücksicht auf die bestäubenden Insekten hat der Berliner Landesverband des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) geworben.

Biene

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«Versuchen Sie, den Wildbienen in ihrem Garten oder auf ihrem Balkon eine Heimstätte zu geben. Vermeiden sie, wenn Sie Bienen dicht über den Boden fliegen sehen, diese Stellen umzugraben», sagte die Bienen-Expertin des Nabu, Melanie von Orlow, am Donnerstag (09. April 2020).
Laut Nabu gibt es in Berlin 323 Wildbienenarten. Allein lebende Wildbienen bildeten keine Staaten wie etwa Hummeln oder Honigbienen, hieß es. Sie zögen ihren Nachwuchs in selbst gegrabenen Gängen im Boden auf und seien diesen Orten über viele Jahre treu. Frühe Arten wie etwa die Weiden-Sandbienen flögen jetzt verstärkt über besonnte, sandige Bodenstellen und Böschungen und suchten Paarungspartner sowie geeignete Orte für eine Nestgründung im Boden.
Wem die Nahrung der Bienen am Herzen liege, könne jetzt Blühflächen mit wildbienenfreundlichen Pflanzen aus regionalem Saatgut anlegen, riet von Orlow. Der Nabu könne dabei beraten. Bienen-Kolonien sollten zudem dem Hymenopterendienst des Nabu gemeldet werden, damit die Bienen-Vorkommen besser dokumentiert und geschützt werden könnten.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 9. April 2020 15:26 Uhr

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