Kassenärztliche Vereinigung sieht Entspannung bei Masken

Kassenärztliche Vereinigung sieht Entspannung bei Masken

Die Versorgung Berliner Arztpraxen mit Schutzmasken hat sich nach Einschätzung der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) «ein wenig entspannt».

Schutzmasken liegen auf einem Stapel

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Schutzmasken liegen auf einem Stapel.

Bis 6. April habe die KV Berlin rund 300 000 Schutzmasken vom Typ FFP2 und FFP3, 800 000 OP-Masken sowie diverse Schutzausrüstungen und Desinfektionsmittel erhalten, sagte ein Sprecher dem RBB. Seit der vergangenen Woche hätten 2000 Praxen Schutzausrüstung erhalten. «Nach Ostern wird die Verteilung fortgesetzt.» Die bislang eingetroffenen Masken decken laut KV etwas mehr als den Bedarf für einen Monat in der ambulanten Versorgung.
Medizinische Schutzmasken der Klassen FFP2 und FFP3, die den Träger vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen können, sind nicht nur im Berliner Gesundheitswesen knapp und international heiß begehrt. Der Senat rechnet schon bald mit weiteren Lieferungen von Masken und Schutzkitteln aus China, wie der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Dienstag mitgeteilt hatte. Die erste davon könnte demnach schon am Osterwochenende eintreffen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 8. April 2020 20:30 Uhr

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