Trotz Kontaktverbot: 300 Menschen versammeln sich vor Moschee

Trotz Kontaktverbot: 300 Menschen versammeln sich vor Moschee

Trotz Kontaktverbots wegen der Corona-Pandemie haben sich am Freitag vor einer Moschee in Neukölln nach Polizeiangaben rund 300 Menschen versammelt.

Blaulicht Polizei

© dpa

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.

Dem Imam, dem Ordnungsamt und den Polizisten sei es nur zum Teil gelungen, die Menschen dazu zu bewegen, den vorgeschriebenen Abstand zu halten, wie die Polizei am Freitagabend (03. April 2020) twitterte. «Das Gebet wurde im Einvernehmen mit dem Imam vorzeitig beendet», hieß es. Die Verantwortlichen der Moschee sicherten der Polizei überdies zu, über die sozialen Medien nochmals darauf hinzuweisen, dass Gebetsrufen nicht durch persönliches Erscheinen gefolgt werden müsse und dass die Rufe bei erneuten Menschenansammlungen sofort beendet werden.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 3. April 2020 22:46 Uhr

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