Berliner Kammergericht arbeitet mit 500 neuen Computern

Berliner Kammergericht arbeitet mit 500 neuen Computern

Das Berliner Kammergericht ist mit rund 500 neuen Computern ausgestattet worden. Die Desktop-PCs und Notebooks sind inzwischen einsatzfähig, teilte das Kammergericht am Donnerstag mit. Er sei allen Beteiligten dankbar, dass es trotz des seit Mitte März laufenden Notbetriebs wegen der Corona-Pandemie gelungen sei, die Mitarbeiter des Kammergerichts mit den neuen Rechnern auszustatten und diese ans Netz anzuschließen, so Kammergerichts-Präsident Bernd Pickel. Insbesondere die Notebooks ermöglichten es den Richterinnen und Richtern, ihre Arbeit im Homeoffice fortzusetzen. «Dies ist in Zeiten, in denen es um die Eindämmung des Corona-Virus geht, wichtiger denn je.»

Auch die Geschäftsstellen der Zivil-, Familien- und Strafsenate sowie die Verwaltungsbereiche des Kammergerichts sind den Angaben zufolge flächendeckend mit den neuen PCs ausgestattet. «Dass wir jetzt mit diesen neuen Computern wieder per E-Mail kommunizieren können, wäre auch ohne den Corona-Virus eine große Erleichterung», so Pickel. «Jetzt ist es geradezu ein Segen und erleichtert uns unsere Arbeit ungemein.»
Ende September hatte das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ) einen Virus im Computersystem des Kammergerichts bemerkt. Die Rechner wurden vom Internet getrennt und das Kammergericht vom Netz genommen. Das Gericht hatte ein eigenes System, das nicht wieder aufgebaut worden ist. Die neuen Computer sind an das Landes-Sicherheitsnetz angeschlossen worden. Das Gericht konnte zwischenzeitlich nur provisorisch arbeiten. Mehrmals beschäftigte sich der Rechtsausschuss des Abgeordnetenhauses mit den Problemen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 2. April 2020 16:35 Uhr

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