Erste Berliner Stromkunden erhalten sendefähige Stromzähler

Erste Berliner Stromkunden erhalten sendefähige Stromzähler

In diesem Jahr erhalten die ersten Berliner Stromkunden Zähler, die Verbrauchsdaten übertragen können. In der zweiten Jahreshälfte sollen 500 Geräte installiert werden, teilte die Stromnetzgesellschaft Berlin am 24. Februar 2020 mit. Danach werde die Zahl weiter steigen.

Start für sendefähigen Stromzähler

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Ein Elektriker montiert einen digitalen Stromzähler mit einem Smart-Meter-Gateway zur Datenübertragung.

Die Netzbetreiber sind gesetzlich verpflichtet, die sogenannten Smart Meter bei Verbrauchern mit einer Stromabnahme von mehr als 6000 Kilowattstunden im Jahr einzubauen. Zum Vergleich: Für einen Vier-Personen-Haushalt wird ein durchschnittlicher Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden angenommen.
Auch bei Solaranlagen mit mehr als 7 Kilowatt Leistung, Ladepunkten für Elektroautos, Wärmepumpen und Nachtspeicherheizungen muss ein Smart Meter eingebaut werden. Ziel ist, Stromerzeugung und Nachfrage besser in Einklang zu bringen. Dazu verbinden die Geräte Erzeuger, Netzbetreiber und Verbraucher über das Internet miteinander. Das soll etwa variable Stromtarife ermöglichen, bei denen der Preis in nachfrageschwachen Zeiten niedriger als zu Verbrauchsspitzen ist.
Für Kunden mit einem Stromverbrauch unter 6000 Kilowattstunden ist eine einfachere digitale Technik vorgesehen, die sogenannte moderne Messeinrichtung. Sie kann nicht senden und auch nicht aus der Ferne ausgelesen oder gesteuert werden. Mehr als 260 000 solcher Systeme sind nach Betreiberangaben schon installiert.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 24. Februar 2020 14:44 Uhr

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