Rund 222 500 Versuchstiere in Berliner Laboren eingesetzt

Rund 222 500 Versuchstiere in Berliner Laboren eingesetzt

Wissenschaftler haben in Berlin im Jahr 2018 mehr als 222 500 Versuchstiere eingesetzt. Größtenteils handelte es sich dabei um Mäuse und Ratten, wie aus Daten des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hervorgeht.

Eine Maus sitzt auf der Hand einer Laborantin

© dpa

Eine Maus sitzt auf der Hand einer Laborantin.

Demnach wurden zum Beispiel auch mehr als 2000 Hühner, knapp 800 Schweine und etwa 150 Hunde für wissenschaftliche Zwecke verwendet. An Hunden wird zum Beispiel im Rahmen klinischer Studien geprüft, ob neue Tierarzneimittel wirken. Die Gesamtzahl der Tiere liegt in etwa auf dem Niveau des Jahres 2017 - damals waren es rund 222 400 Tiere.
Bundesweit sprach das BMEL mit Blick auf die Tierversuchszahlen bundesweit - insgesamt rund zwei Millionen Wirbeltiere und Kopffüßer im Jahr 2018 - kürzlich von einem «weitestgehend gleichbleibenden Niveau». Beim Großteil der Versuche (rund 60 Prozent) in Deutschland wird der Schweregrad als gering angegeben.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 29. Januar 2020 09:17 Uhr

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