Zusätzliche Schulplätze für das Schuljahr 2021/22 geplant

Zusätzliche Schulplätze für das Schuljahr 2021/22 geplant

Mit Neubauten, mobilen Räumen und «schulorganisatorischen Maßnahmen» will der Senat fehlenden Platz an den Berliner Schulen ausgleichen. Das geht aus einem Bericht zum Schulbauprogramm hervor, den der Senat am Dienstag, den 29. Januar 2020 beschlossen hat.

Schulunterricht

© Armin Weigel/Archiv

Wie bereits im vergangenen Jahr bekannt wurde, sollen laut einer Prognose im Schuljahr 2021/22 rund 9500 Plätze an den Berliner Schulen fehlen. 3500 Plätze sollen laut Martin Klesmann, Sprecher der Senatsverwaltung für Bildung, durch temporäre Baumaßnahmen gesichert werden. «Dazu zählen insbesondere Pavillons, teilweise Containerbauten und unser Modell des «fliegenden Klassenzimmers».» Gemeint sind damit mobile Gebäude in Holzbauweise.
In die Zahl seien aber auch Höherbelegungen eingerechnet, die es jetzt schon an Grundschulen gebe. Teilweise würden zum Beispiel Grundschulklassen in Gebäuden von benachbarten Schulen untergebracht, sagte Klesmann.
Der vierte Bericht zum Schulbauprogramm ist in Abstimmung zwischen den drei Senatsverwaltungen für Bildung, Finanzen und Stadtentwicklung sowie den Bezirken und der Berliner Immobilienmanagement GmbH entstanden. Darin werden unter anderem geplante Investitionen in Schulgebäude aufgeführt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 29. Januar 2020 08:43 Uhr

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