«Schulen ohne Rassismus» beschäftigen sich mit Klimawandel

«Schulen ohne Rassismus» beschäftigen sich mit Klimawandel

In Berlin gibt es inzwischen 111 «Schulen ohne Rassismus». Als jüngstes Mitglied gehört seit Mittwoch das Gottfried-Keller-Gymnasium in Charlottenburg zu dem Netzwerk, das sich gegen Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wendet. Zum diesjährigen Landestreffen unter dem Motto «Grenzen überwinden» am Freitag erwarten die Organisatoren von «Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage» rund 200 Teilnehmer.

Dabei geht es den Angaben zufolge unter anderem darum, den Schülern und Lehrern die Angebote der Kooperationspartner vorzustellen, zu denen etwa die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus, Pro Asyl, das Anne Frank Zentrum Berlin und die Amadeu Antonio Stiftunggehören. Einer der Workshops beschäftigt sich auch mit den weltweiten Auswirkungen des Klimawandels. Das Thema sei eine Frage von globaler Gerechtigkeit und eines, das viele Jugendliche interessiere - auch weil es um ihre Mitsprachemöglichkeiten und ihre Zukunft gehe, so die Organisatoren.
Weitere Workshops widmen sich Themen wie Flucht und Asyl oder Antisemitismus. Auf dem Programm steht auch eine Stadtführung zum Thema Menschenrechte 30 Jahre nach dem Mauerfall sowie eine Exkursion zur Gedenkstätte Deutscher Widerstand.
«Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage» ist eigenen Angaben zufolge mit fast 3270 Schulen bundesweit das größte Schulnetzwerk in Deutschland. Es arbeitet mit rund 350 außerschulischen Kooperationspartnern zusammen. Den Titel kann jede Schule bekommen, wenn sich mindestens 70 Prozent aller Menschen, die dort lernen und arbeiten mit ihrer Unterschrift verpflichten, sich gegen jede Form von Diskriminierung an ihrer Schule aktiv einzusetzen, bei Konflikten einzugreifen und regelmäßig Projekttage zum Thema durchzuführen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 6. Dezember 2019 06:29 Uhr

Weitere Meldungen