Seehofer hofft auf Fortschritte bei Online-Behördengängen

Seehofer hofft auf Fortschritte bei Online-Behördengängen

Ein «großes Projekt, das unser Land verändern wird»: Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hofft auf rasche Fortschritte bei der Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen.

Horst Seehofer

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Innenminister Horst Seehofer hält eine Rede.

«Wir stehen sicher nicht in der Spitzengruppe zur Zeit. Aber da wollen wir hin», sagte er am 21. November 2019 beim Besuch eines sogenannten Digitalisierungslabors in Berlin, an dem Experten an Lösungen für solche Online-Anwendungen arbeiten. Seehofer bezeichnete den Prozess der Digitalisierung der Verwaltung als «großes Projekt, das unser Land verändern wird».

Datenschutz wichtiges Thema bei der Digitalisierung der Verwaltung

Für die Bürger werde dadurch im Umgang mit Behörden vieles leichter, zeigte sich der Minister überzeugt. Wenn es gute Lösungen gebe, würden die Menschen diese auch annehmen. «Je besser die Qualität ist, je einfacher das Ganze ist und je sicherer das Ganze ist, desto mehr wird es Begeisterung auslösen bei der Bevölkerung.» Wichtig sei dabei nicht zuletzt ein hohes Maß an Datenschutz.

Ziel: 575 Verwaltungsleistungen bis 2022

Bund, Länder und Kommunen haben sich zum Ziel gesetzt, bis 2022 genau 575 Verwaltungsleistungen vom Antrag für einen Personalausweis bis hin etwa zum Antrag für Elterngeld oder den Führerscheinantrag nach einheitlichen Standards online anzubieten. Entsprechende Anwendungen werden in bundesweit etwa 30 Digitallaboren entwickelt.

Digitallabore entwickeln Online-Lösungen für Verwaltunsprozesse

Dort arbeiten Behördenvertreter, IT-Spezialisten, Designer, Juristen und andere Fachleute gemeinsam an Lösungen. Eingebunden sind dabei auch Nutzer, wie es hieß. Zunächst sollen Bürger alle Online-Angebote der Behörden, von denen bereits einige gestartet sind, auf freiwilliger Basis nutzen können.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 22. November 2019 08:40 Uhr

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