Berliner gewinnt Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Berliner gewinnt Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Der 18-Jährige Berliner Anton Höffer hat einen ersten Preis beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten gewonnen. In seinem Beitrag hat sich Höffer in der zwölften Klasse mit dem bislang wenig bekannten linken Widerstand gegen das Bauprojekt Märkisches Viertel Ende der 1960er Jahre beschäftigt.

Dafür hat Höffer den Stadtteilkonflikt im Nordwesten Berlins unter anderem mit umfangreichen Zeitungs- und Archivrecherchen sowie Zeitzeugeninterviews rekonstruiert, wie die Körber Stiftung mitteilte, die den Geschichtswettbewerb zum Thema «So geht's nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch» zusammen mit dem Bundespräsidialamt ausgerichtet hat.
Einen zweiten Preis hat Anna-Viviane Legat gewonnen. Die Berliner Schülerin am Evangelisches Gymnasium zum Grauen Kloster hat in der achten Klasse eine Arbeit über den Journalisten Franz Albert Kramer und die Zeitung «Rheinischer Merkur» in der Zeit des Nationalsozialismus und der frühen Bundesrepublik geschrieben.
Die Auszeichnungen, darunter fünf erste Preise, sollten am Dienstagvormittag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue überreicht werden. An dem Geschichtswettbewerb beteiligten sich bundesweit mehr als 5600 Kinder und Jugendliche und reichten 1992 Beiträge ein.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 19. November 2019 05:45 Uhr

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