Berlin unterliegt im Streit um Stromnetz-Vergabe

Berlin unterliegt im Streit um Stromnetz-Vergabe

Das Land Berlin hat im Streit um den künftigen Betrieb des Stromnetzes der Hauptstadt vor dem Landgericht eine Niederlage einstecken müssen.

Landgericht Berlin

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Der Eingang des Landgerichts Berlin.

Der Vorsitzende Richter entschied am Donnerstag (7. November 2019) auf einstweilige Verfügung und gab damit der Vattenfall-Tochter Stromnetz GmbH Recht, die bislang das Netz betreibt. Das Land will die seit rund 20 Jahren privatisierte Stromversorgung wieder verstaatlichen. Nach einem langwierigen Ausschreibungs-Verfahren bekam der landeseigene Betrieb Berlin Energie im März den Zuschlag für 20 Jahre.
Die Stromnetz GmbH legte dagegen eine einstweilige Verfügung vor dem Landgericht ein - und war damit nun vor dem Landgericht erfolgreich. Eine endgültige Entscheidung ist das allerdings nicht. Es gilt als sicher, dass der Senat vor das Kammergericht ziehen wird, die letztmögliche juristische Instanz im Vergabeverfahren.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 7. November 2019 13:00 Uhr

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