Polizist zieht vor Gericht: Krank durch Schießstände?

Polizist zieht vor Gericht: Krank durch Schießstände?

Ein Berliner Polizist im Ruhestand will vor Gericht erreichen, dass eine Schwermetallvergiftung als Berufskrankheit anerkannt wird. Der Prozess gegen das Land Berlin wird am 11. November (11.30 Uhr) das Verwaltungsgericht in der Hauptstadt beschäftigen, wie ein Sprecher am Montag mitteilte.

Der heute 54-Jährige argumentiert laut Gericht, er habe sich die Vergiftung durch seine Tätigkeit auf unzureichend belüfteten Schießständen der Berliner Polizei zugezogen.
Die Parteien streiten laut Gericht um einen Zusammenhang zwischen der Schadstoffbelastung und der Erkrankung des Klägers. Voraussichtlich werde sich auch die Frage stellen, ob der Beamte, der die Krankheit erst im Jahr 2016 angezeigt hat, gesetzliche Meldefristen versäumt habe. Er war laut Angaben bereits seit 2003 durchgängig dienstunfähig erkrankt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 4. November 2019 17:07 Uhr

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