Demos: Kurden gegen Invasion, Linke für Rigaer Straße

Demos: Kurden gegen Invasion, Linke für Rigaer Straße

Mehrere Demonstrationen ziehen heute durch Teile Berlins. Die Polizei begleitet die Kundgebungen und Demonstrationszüge mit einigen hundert Beamten. In Mitte und Kreuzberg wird mit Verkehrsbehinderungen gerechnet.

Demonstration gegen türkische Militäroffensive

© dpa

Teilnehmer einer Demonstration gegen die Militäroffensive der Türkei in Rojava.

Am Mittag beginnt am Neptunbrunnen am Alexanderplatz ein Protestzug von Kurden gegen den Einmarsch der türkischen Armee in Nordsyrien. Angemeldet sind laut Behörden rund 1000 Demonstranten. Das Motto lautet: «Stoppt den Krieg, Solidarität mit Rojava». Zu der Demonstration wurde in ganz Deutschland aufgerufen.
Linke Demonstranten wollen am Abend zur Unterstützung der Bewohner in früher besetzten Häusern in Friedrichshain auf die Straße gehen. Sie fordern zudem den Erhalt der Neuköllner Kiezkneipe «Syndikat». Angemeldet sind rund 1000 Teilnehmer. Die Demonstranten ziehen von Neukölln und Kreuzberg bis zur Rigaer Straße in Friedrichshain. Dort geht es um das umstrittene Haus Nummer 97 und das Haus Nummer 34 in der benachbarten Liebigstraße. Die Häuser gelten als Symbole der linksautonomen Szene in Berlin. Seit Jahren greifen dort Linksextreme immer wieder Polizisten an.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 1. November 2019 20:13 Uhr

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