Länder prüfen neue Ferientermine

Länder prüfen neue Ferientermine

Die Bundesländer prüfen eine Neuordnung der Termine für die Sommerferien in Deutschland. Die zuständigen Minister lassen sich nun Vorschläge dazu erstellen, wie sie auf der Kultusministerkonferenz (KMK) am Donnerstag in Berlin beschlossen.

Schulferien

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Leer ist ein Klassenzimmer einer Schule nach der letzten Schulstunde vor Beginn der Ferien.

Der KMK-Präsident, Hessens Ressortchef Alexander Lorz (CDU), sagte, die Minister erteilten den für die Ferien zuständigen Referenten der Länder einen entsprechenden Arbeitsauftrag. Ziel seien ergebnisoffene Vorschläge - und ein Zeitplan zur langfristigen Sommerferienregelung für die Jahre 2025 bis 2030. Damit bleibt zunächst offen, ob es bei den jährlich wechselnden Terminen für die Sommerferien nach heutigem Muster bleibt oder nicht. Entschieden werden soll auf einer KMK-Sitzung im Dezember 2020.
Berlin und Hamburg hatten neue Regeln gefordert. Sie wollten die Ferien künftig zeitlich weniger zwischen den Bundesländern strecken. Generell sollten demnach die Sommerferien erst ab 1. Juli und nicht schon im Juni beginnen, die Termine der Länder enger zusammenrücken und die jährlichen Verschiebungen möglichst gering ausfallen.
Andere Länder lehnten solche Änderungen ab. «Es gibt gute Gründe dafür, den großen Ferien-Korridor zu erhalten», sagte Bayerns Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) der «Augsburger Allgemeinen» (Freitag). Auch nach Ansicht Baden-Württembergs hat sich die bisherige Ferienregelung bewährt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 17. Oktober 2019 18:39 Uhr

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