Feine Sahne Fischfilet weist Vorwürfe zu Verstößen zurück

Feine Sahne Fischfilet weist Vorwürfe zu Verstößen zurück

Die Linken-Punk-Band Feine Sahne Fischfilet hat Vorwürfe zurückgewiesen, dass es bei einem Konzert in der Berliner Zitadelle Spandau zu Verstößen gekommen sei. «Es war ein großes, friedliches, harmonisches Fest», teilte die Band am Freitag mit. Sie war vor rund einem Monat im Rahmen eines Musikfestivals aufgetreten. «Noch am Abend nach dem Auftritt wurde uns vom Leiter der lokalen Sicherheitskräfte bescheinigt, dass es eines der Konzerte mit den wenigsten Sanitätseinsätzen und sonstigen Vorfällen des diesjährigen Citadell Musicfestivals gewesen wäre», hieß es weiter.

"Feine Sahne Fischfilet"

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Jan „Monchi“ Gorkow, Sänger von Feine Sahne Fischfilet, bei einem Konzert in der Zitadelle Spandau. Foto: Christoph Soeder/Archivbild

In einer Antwort auf eine Große Anfrage der AfD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hatte das Bezirksamt Berlin Spandau zuvor mehrere Verstöße aufgeführt, die während des Konzerts festgestellt worden seien. Unter anderem sei vor dem Konzert der umstrittenen Band aus Mecklenburg-Vorpommern eine «ausdrücklich nicht genehmigte» politische Veranstaltung durchgeführt worden. Auch seien aus der Besuchermenge heraus Bengalische Feuer und ein Rauchwerfer eingesetzt worden, teilte das Büro des Spandauer Kultur-Bezirksstadtrates Gerhard Hanke (CDU) mit. Vor der Bühne wurde demnach Alkohol in Glasflaschen ausgegeben.
«Diese Behauptung ist falsch!», heißt es in der Erwiderung der Band zu den Glasflaschen. «Jeder, der in den letzten Jahren mal ein Konzert von uns besucht hat, weiß, dass wir während unseres Auftritts gerne ab und an 0,33-Liter-Plastikflaschen, wie sie bei jedem Discounter zu kaufen sind, ins Publikum geben.»
Den Einsatz von Pyrotechnik räumte Feine Sahne Fischfilet ein. Dieser sei jedoch bei den zuständigen Stellen angemeldet und von diesen genehmigt worden. Hankes Büro hatte angekündigt, der Konzertveranstalter werde für Konzerte auf der Zitadelle Spandau künftig nicht mehr zugelassen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 27. September 2019 19:30 Uhr

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