Mehr Geld für Religions- und Lebenskundeunterricht

Mehr Geld für Religions- und Lebenskundeunterricht

Lehrkräfte für Religions- und Lebenskundeunterricht müssen in Berlin vom kommenden Jahr an besser ausgebildet sein. Außerdem erhalten die Anbieter dann mehr Geld für den Unterricht, wie die Kulturverwaltung des Senats am Freitag mitteilte. Die neue Finanzierungsvereinbarung für den Religions- und Lebenskundeunterricht sieht demnach vor, dass das Lehrpersonal für den wertebezogenen Unterricht vergleichbar mit anderen Lehrern ausgebildet sein muss.

Die Anbieter, darunter die evangelische und katholische Kirche, der Humanistische Verband und die Islamische Föderation, erhalten dafür rund 7,6 Millionen Euro mehr als bei der letzten Finanzierungsvereinbarung. Insgesamt wird der wertebezogene Unterricht im kommenden Jahr mit gut 66 Millionen Euro finanziert, hieß es. Die Anbieter sollen so ihre Lehrkräfte tariforientiert bezahlen können.
Am dem freiwilligen Unterricht nahmen im Schuljahr 2018/19 fast 178 000 Schülerinnen und Schüler teil. Die neue Vereinbarung, die am Freitag unterschrieben wurde, gilt vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2023. Die Islamische Föderation nahm zum ersten Mal an den Verhandlungen teil.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 6. September 2019 14:40 Uhr

Weitere Meldungen