Aktivisten demonstrieren gegen wirtschaftsnahe Initiative

Aktivisten demonstrieren gegen wirtschaftsnahe Initiative

Hunderte Klimaaktivisten haben am Freitagmittag vor dem Sitz der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft in Berlin-Mitte demonstriert. Unter dem Motto «Wir sind der Tinnitus der INSM» machten die Demonstranten - hauptsächlich Schüler - schon auf dem Weg vom Invalidenpark bis zu dem Gebäude in der Nähe des S-Bahnhofs Friedrichstraße mit Töpfen und Kochlöffeln kräftig Lärm. Auf den Plakaten standen unter anderem Schriftzüge wie «Kohle weg», «Aufwachen statt Ausbeuten» und «No Planet B». Der Polizei waren am Nachmittag zunächst keine Störungen während der Demonstration bekannt.

Klimademonstration von Schülern

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Schüler demonstrieren gegen wirtschaftsnahe Initiative. Foto: Monika Skolimowksa/Archivbild

Zuvor hatten die Aktivisten des Berliner Ablegers der Fridays for Future-Bewegung die INSM für ihre Position in Sachen Klimaschutz kritisiert. Die von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektro-Industrie finanzierte Initiative vertrete energieintensive Unternehmen und gaukle Interesse am Klimaschutz vor.
Am Donnerstag hatte der INSM-Pressesprecher betont, dass die INSM zum Paris-Agreement stehe. Er bezog sich dabei auf das bei der UN-Klimakonferenz verabschiedete Abkommen. Die Initiative sei kein Gegner der Klimaaktivisten und sehe viele Gemeinsamkeiten beim Thema Klimaschutz.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 16. August 2019 16:20 Uhr

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